UN-ÜBEREINKOMMEN ÜBER TIERGESUNDHEIT UND TIERSCHUTZ

UN CONVENTION ON ANIMAL HEALTH AND PROTECTION

"UN-Übereinkommen über Tiergesundheit und Tierschutz UNCAHP" - Entwurf eines Rahmenübereinkommens über Tiergesundheit und Tierschutz bei der UN-Generalversammlung.

Das weltweit weitreichendste Projekt von GAL ist "UNCAHP". Da der Tierschutz derzeit nicht in der UNO verankert ist, fordert GAL die UNO auf, eine Tierschutzkonvention zu verabschieden. GAL ist entschieden der Meinung, dass die Verankerung des Tierschutzes in der UNO eine zentrale Voraussetzung ist, um weltweit eine bessere Stellung für die Würde des Tieres zu erreichen. Es ist die Vision von GAL, dass ein möglicher Einsatz gesunder Tiere mit Würde und Anerkennung des Wertes der Tiere erfolgt.

Gemeinsam mit Dr. iur. Sabine Brels hat GAL das UN-Übereinkommen über Tiergesundheit und Tierschutz (UNCAHP) entworfen. Der fertige Entwurf "UN-Konvention" enthält in den Säulen Rechtssetzung, Rechtsvollzug und Ausbildung im nationalen und globalen Tierschutzrecht alle wichtigen Punkte für eine deutliche Erhöhung des weltweiten Tierschutzniveaus.

Mit unserem Entwurf der "UN-Konvention" wollen wir z.B. "Verlagerungen" von Praktiken in tierunfreundliche Länder verhindern, die in einzelnen tierfreundlichen Ländern verboten oder verpönt sind.

Die "UN-Konvention" umfasst sowohl den Tierschutz als auch die Tiergesundheit. Dadurch kann GAL eine breite Unterstützung aus den Kreisen der Tierärzte und Humanmediziner für das Projekt gewinnen. Darüber hinaus berücksichtigt der Entwurf die lokalen und nationalen Gegebenheiten sowie deren Auswirkungen. Der Entwurf lässt auch kulturelle Unterschiede im Niveau des Tierschutzes zu.

Im Rahmen der GAL-Kampagne für den weltweiten gesetzlichen Tierschutz sind die einzelnen Staaten durch ihre Wirtschafts- und Außenministerien vertreten, um das UNCAHP zu gewinnen.

Im Jahr 2019 konnte GAL die Lücke zwischen dem UNCAHP und der UNO schließen. GAL hat sein Beziehungsnetz ausgebaut und steht in Kontakt mit verschiedenen "Lobbying"-Partnern und anderen wichtigen Persönlichkeiten, die eine gute Verbindung zur UNO haben. Auch die Verfahren und Prozesse der UNO und die mögliche Nutzung dieser Umstände für GAL wurden analysiert.

Weitere geplante Schritte im Jahr 2020 sind die medien- und zielgruppenorientierte Verbreitung des verfeinerten Entwurfs zusammen mit Rechtsexperten. Im ersten und zweiten Quartal 2020 wird auch die gezielte Öffentlichkeitsarbeit mit Medien, Regierungsstellen, Institutionen und Mitgestaltern weltweit angestrebt. In einem weiteren Schritt ist geplant, den Entwurf in Übereinstimmung mit der "Roadmap" der UN-Generalversammlung und den gewonnenen Erkenntnissen zum optimalen Vorgehen bis Ende 2020 den Vereinten Nationen vorzulegen. Denkbar wäre auch, bei den UN-Debatten einen Konsultativstatus zu erlangen, mit dem Schwerpunkt, hochqualifizierte Expertenmeinungen und einheitliche Lösungsvorschläge einbringen zu können. Hier könnte mit der Unterstützung und Mitarbeit von Partnern aus dem GAL-Netzwerk gerechnet werden, die zum Teil direkten Zugang zu UNO- und UN-nahen Ausschüssen haben.

Darüber hinaus muss in den anderen Kontinenten, angefangen bei den jeweiligen tierfreundlichen und meinungsbildenden Staaten, eine echte "soziale Bewegung" aufgebaut werden. Sorgfältige und objektive Kampagnen werden darauf abzielen, das nationale Niveau des Tierschutzes anzuheben. Gleichzeitig werden sie die einzelnen Staaten auffordern, eine globale Tierschutzkonvention zu unterstützen.

Auch wenn die Rechts- und Interessenslage komplex ist - und das Interesse und die Handlungsbereitschaft innerhalb der Vereinten Nationen erst noch geweckt werden müssen - ist es wichtig, über die Frage der "nachhaltigen Entwicklung" hinaus dem tatsächlichen Wohlergehen der Tiere durch das Gesetz gebührend Rechnung zu tragen.

Zwei wichtige Säulen für dieses Projekt sind der GALFI und der GAL-Info- und Service-Hub. GALFI sammelt, analysiert und vergleicht den Tierschutz in 193 Ländern und unterbreitet den Staaten konkrete Verbesserungsvorschläge. Der GAL Info- und Service-Hub ist eine umfassende Informations- und Serviceplattform zum Thema "Tiere im Recht"; damit will GAL den Austausch zwischen den verschiedenen Mitgestaltern fördern und den Wissenstransfer zwischen den Expertenteams sicherstellen. Die qualitativ hochwertigen Informationen, die Darstellung der Projektfortschritte nach Ländern und die konkreten Verbesserungs- und Vergleichsvorschläge bilden die Grundlage für den Erfolg des UNCAHP-Projekts.

UNCAHP

 

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